Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 18:00 Uhr
In der Sayner Hütte 4
56170 Bendorf-Sayn
(bitte geben Sie im Navigationsgerät „Althansweg“ ein)
Am 24. März 1865 fertigte das Königliche Schöffengericht in Sayn einen Vertrag aus, der Weichen stellte: Der Essener Stahlindustrielle Alfred Krupp kaufte vom preußischen Staat die Sayner Hütte, die Mülhofener Hütte, den Oberhammer sowie Eisenerzgruben bei Horhausen im Westerwald. In den Folgejahren nahm Krupp weiteres Geld in die Hand und erwarb die Maschinenfabrik des Freiherrn von Bleul sowie die Bendorfer Eisenhütten mit der Grube Vierwinde (später Grube Werner), der Familie Remy. Das wirtschaftliche Netzwerk zwischen Krupp, Mittelrhein und Westerwald währte Jahrzehnte, auch wenn die Hochöfen bereits in der Weltwirtschaftskrise ab 1926 ausgeblasen wurden. Für das Haus Krupp war die Region keineswegs nur ökonomisch von Interesse. Das Sayner Erholungsheim für Krupp‘sche Angestellte oder das Jagdschloss Sayneck stehen für eine soziale und private Dimension der Beziehungen.
Zum Programm:
18:00 Uhr – Treffpunkt an Sayner Hütte und Empfang durch unsere Ansprechpartnerin Frau Dr. Margit Theis-Scholz
18:30 Uhr – Vortrag durch Frau Barbara Friedhofen zum Thema „Krupp und Sayn“ u. anschließende Führung durch die Sayner Hütte
Der Eintritt und die Führung sind kostenfrei.
Um Anmeldung bis zum 25.09.2026 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Weitere Infos unter: www.saynerhuette.org
Hinweis:
Die Veranstaltung wird medial begleitet. Die Teilnehmenden erklären mit ihrer Anmeldung ihr Einverständnis, dass die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. das vor, während und nach der Veranstaltung entstandene Bild- und ggfls. Tonmaterial für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit nutzen darf. Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, bitten wir um einen Hinweis bevor die Veranstaltung beginnt.